Der Lehrplan der Schauspielschule


Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über den zeitlichen Verlauf der Ausbildung und Informationen zu den Inhalten des Lehrplans. Die Ausbildung ist gegliedert in das Probehalbjahr, das Grundstudium sowie das Hauptstudium.

Zeitlicher Ablauf
Probehalbjahr Grundlagen hauptsächlich im Einzelunterricht
Ein Jahr Grundstudium Vollausbildung in Einzel- und Gruppenunterricht mit 20 Wochenstunden
Zweieinhalb Jahre Hauptstudium Ensemble-, Einzel- und Gruppenunterricht mit 25-35 Wochenstunden (nach Bedarf auch mehr)
Während der gesamten Ausbildungzeit Diverse Vor- und Nachbereitungszeiten

In regelmäßigen Abständen finden an unserer Schauspielschule Theateraufführungen vor Publikum statt. Die nachfolgenden Impressionen zeigen Ausschnitte von Aufführungen der Schüler dieser Schule, die heute ihre Fähigkeiten im Berufsleben erfolgreich anwenden. Weitere Eindrücke finden sie auf der Seite Impressionen.

Frank Kessler und Bianca Wegener aus der Schauspielschule Langhanke

oben: Frank Kessler in „Der haarige Affe“, Schauspielstudio Langhanke 1997 und im Film „Die Päpstin“, Kino 2009.
unten: Bianca Wegener im Kurzfilm „Suspicious Mind“, 2007 und in „Die Glasmenagerie“, Schauspielstudio Langhanke 2000.

Die Arbeitsfächer

Im folgenden finden Sie die einzelnen Lehrgebiete gegliedert in Themengebiete. Die Erarbeitung des jeweiligen Lehrgebietes findet im passenden Kontext statt, d.h., die Tabelle spiegelt nicht den zeitlichen Verlauf des Lehrplans wieder.

Literatur und Theorie

Lehrgebiet Inhalt
Theatergeschichte Von den Anfängen bis zur Gegenwart
Theaterlehre Berufliche Begrifflichkeiten in Theorie und Praxis
Literatur Inhalt, Aufbau, Analyse, Interpretation
Theater- und Filmkritik Analyse von Theateraufführungen und Filmen
Rezitation Metrische Grundlagen, Gedichtinterpretation, Vortrag
Projektbezogene Dramaturgie / Inszenierungen Von der Leseprobe zur Aufführungsreife

Praxis

Lehrgebiet Inhalt
Künstlerische Bewegungslehre Körperliche Grundausbildung, Konditionstraining, Spannung –
Entspannung, Massagetechniken, Aktion – Reaktion, Balance – Statik, allgemeine Beweglichkeit, Fallübungen, Kampftechniken, Arbeit mit Partnern
Atemtechnik Theoretischen Grundlagen, Anwendung, Atemvertiefung
Sprecherziehung Lautlehre und Sprechübungen
Stimmbildung Tönen im Innen und Außen, Erarbeiten der Resonanz, Vokalraumarbeit, chorisches Sprechen
Rollenstudium Monologe, Dialoge, Ensemblearbeit
Improvisation Spielerische und szenische freie Gestaltung
Konzentrationsschulung Qi Gong, Meditation und andere Konzentrationsübungen
Moderation Freie Gesprächsführung
Maskenarbeit Historie, Bau und Spiel
Theaterfechten Florett, Degen, Säbel, Schwert, Waffenkunde
Rhythmik, Volkstanz, Volkslied Theorie und Paxis
Filmlehre, Videoarbeit Vor und hinter der Kamera
Theaterpraxis Aufführungen vor Publikum

Prüfungen

Leistungsnachweise in Form von mündlichen- und schriftlichen Prüfungen finden während der gesamten Ausbildung statt. Dazu gehören:

  • Erfolgreiche Teilnahme an den Lehrfächern
  • Schriftliche Hausarbeiten über die gesamte Ausbildungszeit
  • Sporadische Tests zur Theaterlehre und Theatergeschichte
  • Eigenständige Gestaltungsaufgaben aus dem körperlichen / stimmlichen Ausdrucksbereich
  • Kleinere Monologgestaltungen mit Vorbereitungszeit
  • Freie Improvisationen allein und mit Partner ohne Vorbereitungszeit
  • Erfolgreiche Bewältigung von Monologen, Szenen – und Ensemblearbeit in Probe und Aufführungen

Nach erfolgreichen Abschlussprüfungen Verleihung des Abschlusszertifikates.


Optionen:

Monologerarbeitung zum Vorsprechen

  • erfolgt nach den Abschlussprüfungen und dauert ca. 3 – 4 Monate

Image und Selbstvermarktung

  • 3 x 2 Stunden

Regieassistenz als Zusatzausbildung

  • zusätzlich 2 Jahre  Ausbildungszeit / Regiegrundlagen

Ausbildungsgebühren
Improvisationstage (10 Stunden) 180 €
Probemonat 280 €
Ausbildung monatlich 380 €
Maskenkurs (zusätzlich 2x innerhalb der Ausbildung) 480 €

 

(Alle Angaben Stand 08/2014)